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Beschreibung

Die Firma mit Sitz in Hannover-Linden hatte eine große Produktionspalette vom eisernen Gartenpavillon über Traktoren, Dreschmaschinen, Elektroautos bis hin zu Strassen- und Eisenbahnwaggons sowie Flugzeugen und Segelflugzeugen. Chefkonstrukteur war Hermann Dorner. Eisenbahnwagen stellte sie unter anderem für die Erstaustattung der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft her. Straßenbahnen produzierte sie u.a. für die hannoversche Üstra, die Straßenbahn Freiburg, die Straßenbahn Gießen) und die Hofer Straßenbahn.

Zunächst als Instandsetzungswerk für Flugzeuge übernahm die HAWA auf Grund ihrer Erfahrungen im Bau von Holzkonstruktionen die Herstellung neuer Maschinen und Ersatzteile. Im Frühjahr 1915 begann die Lizenzfertigung der Aviatik C.I, später die der Rumpler C.Ia und der Halberstadt D.II. Ab 1917 produzierte Hawa eigene Konstruktionen, darunter die sehr erfolgreichen Hannover CL.-Typen. Der HAWA Vampyr war ein Segelflugzeug, das von hannoverschen Studenten konstruiert und von der Hannoverschen Waggonfabrik gebaut wurde. Er gilt als der Urahn der modernen Segelflugzeuge

Nach dem Krieg verlegte man sich zusätzlich auf den Bau von Landmaschinen. Bekannt war die HAWA für ihren Betriebssport. 1921 und 1922 war HAWA-Alexandria Hannover Vizemeister der Rugby Union in Deutschland. 1931 musste die Firma in Folge der Weltwirtschaftskrise Insolvenz anmelden und wurde zwei Jahre später aufgelöst.

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